Corinna Vehlow: Excellent Master Thesis Defended
Corinna Vehlow yesterday finished her study of Computational Visualistics with an excellent defense of her Master thesis “Visualization Toolkit for Contact Density Potentials within Amino Acid Neighborhoods in Protein Structures”. She carried out her Master project at the Max-Planck-Institute for Molecular Genetics in the Bioinformatics/Structural Proteomics group headed by Dr. Michael Lappe. Her work aims at supporting prediction of the folding of protein structures. As a prerequisite, Corinna had to dive deeply in molecular cell biology to understand the chemical and spatial structure of proteins as well as their function. She also had to understand, not only the basics, but also current research questions and to derive requirements for her tool. The core of the thesis is the design and development of a toolkit which incorporates assumptions and probabilities for interactions between amino acid residues. The 3D information was projected in a Contact Map which supports the investigations of biologists. Informal feedback of the users clearly indicates that additional insights are gained with her toolkit. A journal paper summarizing the major results is currently under review. Her thesis, written in excellent English, was graded with 1.0 from both reviewers.




Der BVM-Award (Bildverarbeitung für die Medizin) wurde auf der gleichnamigen Tagung an den Magdeburger Computervisualisten Florian Wagner verliehen. Damit wird seine herausragende Diplomarbeit mit dem Thema „Verbesserung eines Systems für die Diagnose von Herdbefunden in Mammogrammen“ gewürdigt. Dabei wurde mit ausgefeilten Methoden der Bildverarbeitung versucht, die diagnostische Auswertung von Mammogrammen, also von Röntgenaufnahmen der weiblichen Brust, hinsichtlich von krebsverdächtigen Herden zu verbessern. Diese Methoden sind vor allem wichtig, um eine effiziente Früherkennung von Brustkrebs bzw. seinen Vorstufen zu erkennen. Die Diplomarbeit wurde am Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS, Erlangen durchgeführt und gemeinsam von der AG Visualisierung der OvGU und der dortigen Abteilung Medizintechnik (Dr. Thomas Wittenberg) betreut. Florian Wagner ist es gelungen, dass dort bereits existierende System um wesentliche Komponenten zu erweitern, die vor allem den Rand eines verdächtigen Befundes mit komplexen mathematischen Methoden analysiert. Bei der Anwendung der Methoden auf eine große Menge „echter“ Patientendaten, bei denen eine gesicherte Diagnose vorliegt, konnte tatsächlich eine verbesserte Detektion erreicht werden. Das entwickelte System kann die Arbeit eines Radiologen sinnvoll ergänzen, indem es auf verdächtige Regionen hinweist. Eine komplett automatische Analyse ist weder möglich noch sinnvoll.
Konrad Mühler (zweiter von rechts) hat einen der beiden FIN-Forschungspreise des Jahres 2009 erhalten. Mit dem von der Firma METOP gesponsorten Preis wird die beste wissenschaftliche Einzelleistung gewürdigt. Die Auszeichnung erfolgt für das Paper “The Medical Exploration Toolkit: An Efficient Support for Visual Computing in Surgical Planning and Traingin” (Autoren: Konrad Mühler, Christian Tietjen, Felix Ritter, Bernhard Preim), das in der Zeitschrift IEEE Transactions on Visualization and Computer Graphics erschienen ist. Dabei wird eine innovative und sehr leistungsfähige Softwarebibliothek vorgestellt, die es erleichtert maßgeschneiderte Anwendungen für die chirurgische Planung und Ausbildung zu erstellen. Die von den Autoren in den letzten Jahren entwickelten Softwarekomponenten stehen mit dieser Bibliothek weltweit zur Verfügung.