Christoph Russ: Excellent Master thesis

Christoph Russ has successfully completed his study in computational visualistics with an extraordinary master thesis on virtail endoscopy. Christoph dealt with virtual endoscopy already in the practical stage of his study where he worked in Australia on that topic.
The master thesis was accomplished at SIEMENS Corporate Research, Princeton, New Jersey and jointly supervised by Dr. Patric Ljung and Christoph Kubisch (Visualization research group, Univ. Magdeburg). In his thesis, Christoph Russ developed new methods for an automatic and realistic display of the colon wall and colon wall abnormalities for virtual colonoscopy, an endoscopic procedure to detect colon cancer at an early stage. Christoph used modern computer graphics hardware in a sophisticated manner.
The core aspects of the thesis have already been published at the well-known Volume Graphics conference, where Christoph presented the work as first author of the scientific publication. He was awarded a master degree with distinction for his extraordinary achievements.

Der BVM-Award (Bildverarbeitung für die Medizin) wurde auf der gleichnamigen Tagung an den Magdeburger Computervisualisten Florian Wagner verliehen. Damit wird seine herausragende Diplomarbeit mit dem Thema „Verbesserung eines Systems für die Diagnose von Herdbefunden in Mammogrammen“ gewürdigt. Dabei wurde mit ausgefeilten Methoden der Bildverarbeitung versucht, die diagnostische Auswertung von Mammogrammen, also von Röntgenaufnahmen der weiblichen Brust, hinsichtlich von krebsverdächtigen Herden zu verbessern. Diese Methoden sind vor allem wichtig, um eine effiziente Früherkennung von Brustkrebs bzw. seinen Vorstufen zu erkennen. Die Diplomarbeit wurde am Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS, Erlangen durchgeführt und gemeinsam von der AG Visualisierung der OvGU und der dortigen Abteilung Medizintechnik (Dr. Thomas Wittenberg) betreut. Florian Wagner ist es gelungen, dass dort bereits existierende System um wesentliche Komponenten zu erweitern, die vor allem den Rand eines verdächtigen Befundes mit komplexen mathematischen Methoden analysiert. Bei der Anwendung der Methoden auf eine große Menge „echter“ Patientendaten, bei denen eine gesicherte Diagnose vorliegt, konnte tatsächlich eine verbesserte Detektion erreicht werden. Das entwickelte System kann die Arbeit eines Radiologen sinnvoll ergänzen, indem es auf verdächtige Regionen hinweist. Eine komplett automatische Analyse ist weder möglich noch sinnvoll.
Konrad Mühler (zweiter von rechts) hat einen der beiden FIN-Forschungspreise des Jahres 2009 erhalten. Mit dem von der Firma METOP gesponsorten Preis wird die beste wissenschaftliche Einzelleistung gewürdigt. Die Auszeichnung erfolgt für das Paper “The Medical Exploration Toolkit: An Efficient Support for Visual Computing in Surgical Planning and Traingin” (Autoren: Konrad Mühler, Christian Tietjen, Felix Ritter, Bernhard Preim), das in der Zeitschrift IEEE Transactions on Visualization and Computer Graphics erschienen ist. Dabei wird eine innovative und sehr leistungsfähige Softwarebibliothek vorgestellt, die es erleichtert maßgeschneiderte Anwendungen für die chirurgische Planung und Ausbildung zu erstellen. Die von den Autoren in den letzten Jahren entwickelten Softwarekomponenten stehen mit dieser Bibliothek weltweit zur Verfügung.